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Ihre Ideen zur „Demografiefesten Kommune“
Das Modellprojekt „Demografiefeste Kommune“ des bayerischen Staatsministeriums der Finanzen und für Heimat ist eine Initiative, die darauf abzielt, ausgewählte bayerische Kommunen auf die Herausforderungen des demografischen Wandels vorzubereiten.
Wie sieht die demografische Entwicklung in Apfeldorf, Unterdießen und Fuchstal aus? Und welche Wege können zukünftig eingeschlagen werden, um die Kommunen vital zu halten? Im Rahmen des Modellprojekts „Demografiefeste Kommune“ fanden erste Beteiligungsprozesse in den drei Kommunen statt. Um diese Fragen weiterhin zu diskutieren, spielt Bürgerbeteiligung eine zentrale Rolle. Nutzen Sie die Gelegenheit, an der zukünftigen Gestaltung Ihrer Heimat teilzunehmen und bringen Sie Ihre Meinung in der interaktiven Ideenkarte ein.
Was läuft bereits gut in Ihrer Gemeinde? Wo sehen Sie Verbesserungspotenzial? Welche Ideen haben Sie, um Ihre Heimat demografiefest zu machen?
Ihre Beiträge werden in eine Demografie- und Heimatstrategie integriert, die darauf abzielt, langfristige Lösungen für die Herausforderungen der Zukunft zu finden.
NEWS
Einladung zur Ergebnis-Präsentation Digitaler Zwilling
Der digitale Zwilling und seine Anwendungsfälle – Vorstellung und Nutzen | Was leistet der digitale Zwilling für unsere Region? | Ergebnis-Präsentation
Sehr geehrte Damen und Herren,
im Rahmen des Modellprojekts „Smart Cities“ haben die Gemeinden Apfeldorf, Unterdießen und Fuchstal die Entwicklung eines fotorealistischen 3D-Modells unserer Region beauftragt. Es wurden zunächst fünf Anwendungsfälle ausgeschrieben: eine virtuelle Tour über das Ökosystem der erneuerbaren Energien in unseren Gemeinden, ein Solarkataster aller öffentlichen und privaten Gebäude, die Erfassung der Wärmeverluste von Dachflächen und die Erfassung aller ökologisch-wertvollen Flächen sowie des Baumbestands in unseren Gemeindegebieten.
Dieser sogenannte digitale Zwilling mit seinen Anwendungsfällen bietet in verschiedenen Bereichen einen großen Nutzen. Da das 3D-Modell nun fertig gestellt wurde, möchten wir Ihnen das finale Modell mit seinen Anwendungsfällen gerne vorstellen!
Wir laden Sie hierzu herzlich zu einer Webkonferenz ein, in der Prof. Siegert von 3DReality Maps das Ergebnis vorstellt und wir gemeinsam Ihre Fragen beantworten.
Eckdaten:
Datum: Donnerstag, 07.11.22
Beginn: 19:00 Uhr
Dauer: 90 Minuten
Die Veranstaltung findet als Webkonferenz statt.
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Einladung zum Jugendworkshop
die Gemeinden Apfeldorf, Fuchstal und Unterdießen wurden gemeinsam für das Förderprogramm „Modellprojekte Smart Cities“ ausgewählt. Bis zum Jahr 2027 erhalten wir ca. 6 Mio. Euro, um gemeinsam Projekte umzusetzen, die uns helfen, unsere Dörfer mit Hilfe neuer Technologien zukunftsfähiger zu machen.
Bislang haben wir schon mit der Umsetzung von ein paar Projekten wie dem digitalen Zwilling, einem virtuellen 3D-Modell unserer Region, und unseren smarten Bildungsräumen angefangen. Jetzt aber möchten wir Euch als Generation Z, die mit digitalen Technologien aufgewachsen ist, ein paar Fragen stellen und laden Euch dazu herzlich zu unserem Jugendworkshop Smart Cities ein.
Dabei klären wir gemeinsam, was Smart Cities eigentlich bedeutet und wollen Eure Meinung zu den für das weitere Projekt wichtigen Fragen hören: Was brauchen wir, um unser Dorf smarter und fortschrittlicher zu machen? Wie kann man Werkzeuge, wie den digitalen Zwilling oder unsere smarten Bildungsräume sinnvoll nutzen und gemeinsam weiterentwickeln? Welche Technologien fehlen? Worauf müssen wir achten?
Wir freuen uns auf Euch und eure Ideen!
Datum: Donnerstag, 22.09.22
Beginn: 17:00 Uhr
Digitale Veranstaltung
Dauer: 2 Stunden
Aktuelle Projekte
Apfeldorf – Unterdießen – Fuchstal
Über das
Projekt
Modellprojekte Smart Cities: Stadtentwicklung & Digitalisierung
• Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat
• Seit 2019 – 3 Staffeln – 73 Modellprojekte
• 820 Mio. Euro
• Entwicklung von Smart City Strategien und Umsetzung von Maßnahmen
Projekt „Smart Region AUF”
• Bewerbung, Antrag & Durchführung als interkomunales Konsortium
• 2.Staffel – Motto: „Gemeinwohl und Netzwerkstadt / Stadtnetzwerk
• Gefördert mit 6,3 Mio. Euro
• Strategiephase November 2020 – Oktober 2022
• Umsetzungsphase ab Februar 2022 – Januar 2027
Mit dem Projekt Smart Region AUF stellen sich die drei Gemeinden Apfeldorf, Unterdießen und Fuchstal als interkommunaler Zusammenschluss stellvertretend den Herausforderungen vieler Kommunen im ländlichen Raum.
Ausgelöst durch den gesellschaftlichen Wertewandel verändert sich die Identität des ländlichen Raums. Aus vormaligen Bauerndörfern, werden Wohndörfer. Statt Ackerbau wird Energiewirtschaft betrieben – und zwar nachhaltig und im Einklang mit dem Klimaschutz – so funktioniert Daseinsvorsorge heute.
Zusätzlich müssen Kommunen auf die durch Corona veränderten Bedingungen der Bildungs- und Arbeitslandschaft reagieren. Dies, wie auch die Notwendigkeit zur Digitalisierung kommunaler Services und Angebote, sind die gegenwärtigen Treiber der Regionalplanung.
Um zukunftsfähig zu bleiben, muss das Gemeinwohl im ländlichen Raum gestärkt werden und die Dorfgemeinschaft auch im digitalen Zeitalter erhalten bleiben. Die Gemeinden Apfeldorf, Unterdießen und Fuchstal sind als interkommunale Kooperation „Smart Region AUF“ im Wettbewerb „Smart Cities“ angetreten. Wir konnten die Jury überzeugen und sind stolz, eine von 32 bundesweiten Modellprojekten zu sein.
Gefördert wird das Vorhaben durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat. Bis Mitte des Jahres 2022 wird nun eine auf unsere Region angepasste Strategie entwickelt, die dann in der anschließenden Umsetzungsphase verwirklicht werden soll.
„Smart City“ steht im deutschen für „intelligente Stadt“. Intelligent wird eine Stadt oder Kommune v.a. dann, wenn mit Hilfe von Digitalisierung das tägliche Leben vereinfacht und angenehmer gestaltet wird. Es geht also um die Erleichterung von Abläufen, um Effizienzsteigerung, um einen besseren Kenntnisstand, um Mitgestaltung und natürlich um Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Darüber hinaus bietet die Digitalisierung innovative Lösungswege für die verschiedenen Herausforderungen, die unsere Region treffen.
Zur Unterstützung bei der strategischen Planung und deren Umsetzung werden s.g. „lokale Akteurspartnerschaften“ geschlossen, die neben den Interessensvertretungen durch Bürger*innen auch ausgewählte Expert*innen und Technologiepartner*innen sowie wissenschaftliche Institute und Hochschulen umfassen.
Die entstehenden Projektideen und umzusetzenden Maßnahmen sollen letztlich der Steigerung der Lebensqualität und Wohnattraktivität für alle Bürger*innen dienen. Um die Maßnahmen daher eng an den lokalen Gegebenheiten und Bedürfnissen zu entwickeln, sollen frühzeitig die entsprechenden Zielgruppen informiert und aktiv eingebunden werden. Neben Fragebögen-Aktionen sind zudem Workshops geplant. Darüber hinaus sollen im Zeitverlauf weitere geeignete Beteiligungsformate durchgeführt werden.
Smarte Bildungsräume
physisch & virtuell
Während in der öffentlichen Debatte Konsens darüber herrscht, dass enormer Nachholbedarf bei der Digitalisierung im Allgemeinen besteht, hat die Pandemie jedoch auch gezeigt, dass Kommunen nicht nur den Auftrag haben, ihren Einwohner*innen digitale Dienste anzubieten, sondern auch die notwendigen Grundvoraussetzungen für deren Nutzung zu schaffen: Infrastruktur und Kompetenz zur Anwendung dieser Dienste, um sicherzustellen, dass alle Alters- und Gesellschaftsgruppen unserer Gemeinden in diesem unaufhaltsamen Digitalisierungsprozess mitgenommen und einbezogen werden.
Smarte Bildung, Wissensvermittlung und Kompetenzaufbau sehen wir daher nicht nur als Chance, sondern als zentrale Aufgabe einer smarten (ländlichen) Region.
Eine Antwort auf diese Herausforderung ist die Einrichtung von smarten Bildungsräumen, die in unseren Gemeinden entstehen sollen, um ein
Bildungsangebot zu ermöglichen, das ganzheitlich, barrierefrei und gebündelt abrufbar ist und alle Bürger*innen in den Digitalisierungsprozess einbezieht.
Dazu werden verschiedene Räume in unseren Kommunen mit geeigneter Infrastruktur zur digitalen Vernetzung und verschiedenen technischen Geräten ausgestattet. Somit entstehen mehrere Reallabore für die Anwendung digitaler Medien und Lernformen. Daneben werden mit verschiedenen Akteurspartnern zielgruppengerechte Lehr- und Lernkonzepte als Angebot entwickelt.
Auf diese Weise werden digitale und physische Bildungsangebote verknüpft und ermöglichen allen Bürger*innen unabhängig von der digitalen Vorbildung den Einstieg oder die Weiterbildung im Umgang mit digitalen Medien und Angeboten.
Zur Entwicklung und Umsetzung der Maßnahme werden, neben Spezialisten und Technologiepartnern, Akteure aus Zivilgesellschaft und Verwaltung als potentielle Nutzer sowie Bildungsträger und -einrichtungen als Anbieter möglicher Bildungsangebote einbezogen.
Die Laufzeit zur Entwicklung und Umsetzung der Smarten Bildungsräume erstreckt sich über einen Zeitraum von sieben Jahren, d.h. bis zum Jahr 2027. In der Strategiephase sollen mögliche Standorte und Formen der smarten Bildungsräume analysiert und entwickelt sowie die infrastrukturellen Grundlagen geschaffen werden.
Smarte Kommune
bürgernah & vernetzt
- Kommunikation der Bürger*innen mit der Kommune und untereinander
- Digitalisierung und Effizienzsteigerung von Abläufen innerhalb der Verwaltung
Smarte Daseinsvorsorge
clever & clean
Darüber hinaus werden gemeinsam mit verschiedenen Akteurspartnern aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Technologie Ideen und Grob-Konzepte für weitere Maßnahmen in den Bereichen nachhaltige Energieversorgung, Mobilität und Nahversorgung entwickelt, die in der Umsetzungsphase ab Oktober 2022 weiter ausgearbeitet und realisiert werden sollen.
Alle Smart City Maßnahmen sind innovativ-neuartig und intelligent zugeschnitten auf die lokalen Bedürfnisse. Ein solches Innovationspotenzial erfordert die Flexibilität, dynamisch auf neue Erkenntnisse reagieren zu können. Es erfordert Diversität und Anpassungsfähigkeit in den Planungsprozessen, da keine Standardlösungen entwickelt, sondern neue Wege beschritten und im Reallabor getestet werden.
Ideenbox
Gemeinsam Gestalten
Mit der Ideenbox wollen wir jeden dazu ermutigen, unsere Region mitzugestalten. Sie haben nun die Möglichkeit Ihre Ideen einzureichen und die Weichen für die Zukunft zu stellen.
Alle Ideen werden sehr vertraulich behandelt und werden nur anonymisiert verwendet.